Thomas Ostermeier

Geboren 1968 in Soltau, aufgewachsen in Landshut. 1992–96 Regie-Studium an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« Berlin.

1996–99 Regisseur und Künstlerischer Leiter der Baracke am Deutschen Theater Berlin.

1998 Auszeichnung der Baracke zum Theater des Jahres.

Seit September 1999 Regisseur und Mitglied der Künstlerischen Leitung der Schaubühne.

Einladungen zum Berliner Theatertreffen mit »Messer in Hennen« (1997), »Shoppen & Ficken« (1998), »Nora« (2003), »Hedda Gabler« (2006) und »Die Ehe der Maria Braun« (2008).

Als Artiste associé gestaltete er in kuratierender Funktion das Programm des Festival d’Avignon 2004.

2010 Ernennung zum Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres sowie Berufung zum Präsidenten des Deutsch-Französischen Kulturrates.

2011 Auszeichnung mit dem Goldenen Löwen der Biennale in Venedig für seine Arbeit.

2015 Ernennung zum Commandeur de l’Ordre des Arts et des Lettres.

2016 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der University of Kent verliehen, für seine Verdienste um das europäische Theater.

Letzte Inszenierungen: »Dämonen« von Lars Norén (2010), »Othello« (2010) und »Maß für Maß« von William Shakespeare (2011), sowie »Ein Volksfeind« von Henrik Ibsen (2012) und »Der Tod in Venedig/Kindertotenlieder« nach Thomas Mann/Gustav Mahler (2013), »Little foxes – Die kleinen Füchse« von Lillian Hellman (2014), »Richard III« von William Shakespeare (2015), die Uraufführung »Bella Figura« von Yasmina Reza (2015) und »Professor Bernhardi« von Arthur Schnitzler (2016).